Über den Einkauf von «Likes» und «Followern»

Auf verschiedenen Plattformen können sehr einfach zum Beispiel Facebook-Likes oder YouTube-Abonnenten «eingekauft» werden. Es gibt kaum einen Kanal für den nicht bereits für ein paar Franken zusätzlich fiktive Reichweite gekauft werden kann. Natürlich sind das aber keine aktiven Benutzer und die Attraktivität hält sich stark in Grenzen. Viele Spezialisten verurteilen dieses Vorgehen und es lässt sich auch schnell herausfinden was da «fake» und was «echt» ist.

Doch bei einem neuen Produkt oder einer komplett neuen Social-Media-Plattform macht es vielleicht Sinn, zur ersten Steigerung der Attraktivität vielleicht die ersten 50 bis 200 Likes oder Abonnementen als Unterstützung «einzukaufen». Denn wenn ein Kanal erst drei, vier oder fünf Abonnenten hat, braucht es schon viel Motivation dass dieser Abonniert wird. Wenn aber eine Schweizer Facebook-Seite innerhalb weniger Wochen plötzlich über 78’000 Nutzern gefällt, soll das klar hinterfragt werden.


Roland Hartmann. Er ist seit Ende der 80er-Jahre aktiv in der Kommunikationsbranche. Er arbeitet in den verschiedensten Bereichen des Marketings und der Werbung und berät Kunden auch im Bereich Grafik, Design, Content-Management, Internet, Social-Media, Datenbanken, SEO-Optimierungen und APP-Entwicklungen.