Unser Unterbewusstsein kann mehr als wir annehmen!

Diesen oder ähnliche Texte kennen Sie sicherlich, tauchen diese doch immer wieder auch in den sozialen Medien auf:

«Gmäess eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.»

Unser Hirn leistet sehr viel. Ein einfacher Text kann problemlos gelesen werden, auch wenn kein einziges Wort korrekt geschrieben ist. Es genügt bereits, wenn der erste wie auch letzte Buchstaben in einem Wort am richtigen Ort stehen und schon wird der Buchstabensalat als verständliches Wort wahrgenommen. Das heisst jetzt aber auf keinen Fall, dass die Rechtschreibung überflüssig ist oder wird.

In der heutigen, flüchtigen und hektischen Zeit nutzt die Kommunikation diese Fähigkeiten des Gehirns, um einfache Botschaften immer schneller und trotzdem verständlich zu vermitteln. So wurden Markenlogos in den Jahren oft einfacher und unkomplizierter. Bei vielen marken reicht bereits ein einfaches Piktogramm und schon bildet unser Gehirn dahinter ganze Markenwelt, die uns über die Jahre eingeprägt und vermittelt wurde.

 


Roland Hartmann. Er ist seit Ende der 80er-Jahre aktiv in der Kommunikationsbranche. Er arbeitet in den verschiedensten Bereichen des Marketings und der Werbung und berät Kunden auch im Bereich Grafik, Design, Content-Management, Internet, Social-Media, Datenbanken, SEO-Optimierungen und APP-Entwicklungen.