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Wie sollen Firmen mit Social Media umgehen?

Heute braucht es in Firmen eine klare Regelung zur Nutzung von Social Media.
Heute braucht es in Firmen eine klare Regelung zur Nutzung von Social Media.

Privat oder geschäftlich? Wie soll Social Media angewendet werden. Ist das eine reine private Angelegenheit, um das eigene Ego zu stärken und zu fördern? Oder soll eine Plattform nur dazu genutzt werden, um die bestehenden Kunden zu unterhalten und mit Ihnen die aktuellen Firmeninformationen auszutauschen? Die Grenzen zwischen privat und geschäftlich sind länger je mehr fliessend und übergreifend. Was machen Sie als Vorgesetzter, wenn Ihre Auszubildende Sie bei Facebook als Freund einlädt? Wie reagieren Sie, wenn die Frau Ihres neuen Geschäftskontakts sich über XING mit Ihnen vernetzen will? Oder wie verbreiten Sie Ihr neustes Firmen-Image-Video, wenn nicht über einen eigenen YouTube-Kanal? Sie müssen sich im Klaren sein: Bei Social Media verschwinden die Grenzen zwischen Geschäft und Privat. Seien Sie also stets vorsichtig, was gepostet wird. Das Internet vergisst nicht! Stehen Sie hinter dem, was Sie publizieren und überlegen es sich vorab zweimal – aber machen Sie etwas und sind Sie dabei! Die Zögerer sind die Verlierer und bleiben auf der Strecke!

Das Übel verbieten oder die Chance fördern?

Was bedeutet es für ein Unternehmen, wenn die Lehrlinge und Praktikanten jeden Tag eine bis zwei Stunden am Handy tippen und die neusten Trends «liken» und jeden einzelnen Schritt Ihrer Arbeit mit Ihren Freunden auf Facebook teilen. Wie soll ein Unternehmen damit umgehen, was soll erlaubt und was soll verboten sein?

In einem modernen Unternehmen sollten ja eigentlich so oder so nicht mehr klassische Arbeitszeiten sondern persönlichen Ziele des Mitarbeitenden das Arbeitspensum regeln. Trotzdem ist es verständlich, dass während der Arbeitszeit private Arbeiten eigentlich nicht geduldet werden. Mit einigen wenigen Richtlinien sollte jedoch die Internet- und Social-Media-Kompetenz für jeden Mitarbeiter festgelegt und das Zusammangehörigkeitsgefühl ans Einheit der Firma gefördert werden können. In unseren Checklisten können Sie Ihre Firmeneigenen Rahmenbedingungen einfach festlegen und wir liefern Ihnen wie eine Vorlage wie Sie das bei sich anwenden können.

Jeder ist nur so gut wie sein Netzwerk

Noch vor wenigen Jahren war ein Verkäufer oder Aussendienstmitarbeiter nur so gut wie es seine Adresskartei war. Nur wer seine Kontakte peinlich genau nachführte, wusste wer welche Hobbys, wie viele Kinder oder welche Partner/in hatte – der wirket als sympathischer «Freund» und konnte die Aufträge gezielter und einfacher abholen. Doch seither hat sich eigentlich wenig geändert. Denn heute ist das ja eigentlich noch genau gleich. Wer seine Kontakte kennt, der punktet schneller und einfacher.

Hand aufs Herz: Nutzen Sie die Chance in den Kontakt-Social-Medias und gratulieren Sie zum Beispiel Ihren Kontakten zum Geburtstag, Beziehungs-Status-Wechsel oder bei Beförderungen? Nutzen Sie die Chance, wenn jemand den Job wechselt? Hier können Sie nämlich gleich doppelt profitieren: Die ehemalige Firma des Kontaktes hat nun einen neuen Mitarbeiter: Das ist Ihr neues Kundenpotential. Und der neue Arbeitgeber Ihres Kontakts kann ebenfalls Ihr neuer Kunde werden. Er weiss es nur noch nicht, dafür sind Sie zuständig. Nutzen Sie Ihre Kontaktmöglichkeiten und lassen Ihre Kompetenzen spielen. Nur wer sein Netzwerk pflegt, ausbaut und die Kontakte entsprechend kategorisiert, ist damit erfolgreich. Doch auch hier kostet die Pflege und das Kontakten seine Zeit. Planen Sie diese Arbeit in Ihre tägliche oder wöchentliche Arbeitsplanung ein.

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Roland Hartmann. Er ist seit Ende der 80er-Jahre aktiv in der Kommunikationsbranche. Er arbeitet in den verschiedensten Bereichen des Marketings und der Werbung und berät Kunden auch im Bereich Internt, Social-Media, Datenbanken, SEO-Optimierungen und APP-Entwicklungen.